Bauecke in der Kita
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Bauecke in der Kita

Das Kind begibt sich beim Bauen und Konstruieren in der Bauecke in einen schöpferischen Prozess, indem es nach seinen Vorstellungen baut und seiner Fantasie in der Kita freien Lauf lassen kann.

Das Bauen ist für das Kind „ein Vertiefen eigener Erfahrungen und zum Nachspüren des Erlebten“. Das Kind kann „ausatmen“ was es „einatmet“. Dabei kann es seinen persönlichen Ausdruck finden.
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Ordnung und Schönheit in der Bauecke

Gerade in der Kinderkrippe bedeutet Ordnung Sicherheit und Beständigkeit. Jeder Gegenstand hat seinen Platz und das Material ist in handlichen Kisten oder Körben übersichtlich geordnet. Zudem wird die Selbständigkeit durch feste Strukturen gefördert, da die Kinder beim Aufräumen und Zurückstellen von Anfang an mit einbezogen werden.

Auch beim Bauen und Konstruieren spielt die Ordnung und Schönheit eine große Rolle. Denn eine gewisse Ordnung und Schönheit sollte in der Bauecke nicht als überflüssig angesehen werden. Wenn alle Materialien durcheinander in einer Kiste liegen, kann dies dem Bauenden die Arbeit erschweren. So muss vor dem Bauen erst einmal das Material sortiert werden. Zudem lässt sich nur sehr schwer die Vielfalt und Anzahl der jeweiligen Materialien erkennen. Dadurch werden die Kinder zu ständig Suchenden, was sich wiederum demotivierend auf das Tun auswirken kann.

Das Bauen in der Bauecke fördert der Ausdauer und Frustrationstoleranz. Zusätzlich werden Geschicklichkeit und Konzentration erweitert. Durch das Erforschen mit dem ganzen Körper können sich Kinder beim Bauen raum schaffen.

Bauklötze in der Denk mit Kita

 Eine Auswahl an Materialien zum Bauen:

  • Bausteine aus Holz
  • Geometrische Bausteine
  • Wabenbausteine
  • Noppenbausteine
  • Steckbausteine

Faszination Bauen in der Bauecke

Der Weg zum Konstruieren führt zunächst über das Explorieren eines Gegenstandes, wie beispielsweise dem Bauklotz: Was ist das für ein Ding? Im nächsten Schritt wird die Funktion des Gegenstandes genauer untersucht (Funktionsspiel): Wie funktionieren diese Klötze? Ist die Funktion entdeckt, ist der Weg zum freien Konstruieren nicht mehr weit: Was kann ich damit bauen? Nun geht es um das Bedürfnis etwas Sichtbares herzustellen und zu erschaffen, weshalb das Konstruktionsspiel eine erste bildnerische Tätigkeitsform darstellt. Anfangs wird noch eindimensional gebaut, später wachsen die verschiedenen Konstruktionen in die Höhe. Die Schaffenslust ist dabei stets der Motor, der das Spiel antreibt.

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