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Sprach-Kita: So stärken wir Sprache spielerisch in unseren Denk mit Kitas

Sprache ist der Schlüssel, den Ihr Kind braucht – für Freundschaften, Schule und das Leben. In unseren Denk mit Sprach-Kitas begleiten speziell ausgebildete Sprachfachkräfte Ihr Kind jeden Tag spielerisch auf diesem Weg. Wie das genau funktioniert, erklärt Julia Reyers, Sprachfachkraft in der Denk mit Kita Augsburg.
  • Sprache
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Was ist eine Sprach-Kita – und warum macht sie einen Unterschied?

Julia Reyers: In jeder Kita spielt Sprache eine große Rolle. In einer Sprach-Kita geht das pädagogische Team jedoch noch einen entscheidenden Schritt weiter: Neben den Erzieher:innen begleitet eine speziell geschulte Sprachfachkraft die Kinder im Alltag. Sie entwickelt Projekte, schult das Team und berät Eltern gezielt. So wird Sprachentwicklung nicht nur gefördert, sondern nachhaltig gestärkt – im Spiel, im Morgenkreis, beim gemeinsamen Essen.

In unseren Denk mit Kitas setzen wir seit über 30 Jahren auf ganzheitliche Bildungskonzepte. Das Sprach-Kita-Konzept ist dabei ein besonders wertvoller Baustein, denn Sprache ist der Schlüssel zu allem: zum Verstehen der Welt, zum Aufbauen von Freundschaften und zum erfolgreichen Lernen in der Schule.

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Hilft mehrsprachige Erziehung oder verwirrt sie mein Kind?

Julia Reyers: Nein, ganz im Gegenteil. Kinder können mehrere Sprachen gleichzeitig lernen – gerade im Kleinkindalter gelingt das besonders leicht. Wichtig ist ein klarer Rahmen: Zuhause Muttersprache, in der Kita Deutsch. So weiß das Kind genau, welche Sprache wo gesprochen wird. Mehrsprachigkeit ist kein Hindernis, sondern ein echter Vorteil.

Wie erkenne ich, ob mein Kind sprachlich gut entwickelt ist?

Julia Reyers: Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Manche sprechen früh, andere brauchen etwas mehr Zeit. Auch nonverbale Kommunikation wie Mimik und Gestik zeigt, wie weit ein Kind bereits ist. Oft baut sich der Wortschatz im Hintergrund auf – bis die Wörter plötzlich nur so heraussprudeln. Das Wichtigste: beobachten, ermutigen und Freude an Sprache vorleben.

Wann sollten Eltern aufmerksamer hinschauen? 

Julia Reyers: Unterschiede in der Sprachentwicklung sind normal. Extrovertierte Kinder sprechen häufig früher, introvertierte brauchen mehr Zeit. Eltern sollten jedoch genauer hinschauen, wenn ein Kind mit Blick auf den dritten Geburtstag noch keine einfachen Sätze bildet oder den eigenen Namen nicht sagen kann. In diesem Fall können Fachkräfte gezielt unterstützen – unsere Sprachfachkräfte in den Denk mit Sprach-Kitas stehen Eltern dabei beratend zur Seite.
 

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Was können Eltern zuhause tun, um die  Sprachentwicklung zu stärken?

Julia Reyers: Sehr viel! Besonders hilfreich ist das handlungsbegleitende Sprechen: Alles, was man gerade tut, wird laut erklärt – zum Beispiel „Wir waschen die Hände und trocknen sie mit dem Handtuch ab." Vorlesen, Reime, Lieder und Bilderbücher sind ebenfalls wertvoll. Und: Fehler freundlich korrigieren, indem man den Satz einfach richtig wiederholt, ohne das Kind auf den Fehler hinzuweisen.

Welche Spiele und Lieder helfen beim Sprechenlernen?

Julia Reyers: Am besten die, die zum Kind passen. Hat es gerade eine Feuerwehr-Phase, wirken Lieder und Spiele genau dazu besonders motivierend. Kinder lernen leichter, wenn sie mit Freude und Begeisterung dabei sind. Unsere Erzieher:innen greifen solche Interessen gezielt auf und binden sie in die alltagsintegrierte Sprachförderung ein.

Wann sollte ich mir Sorgen machen, wenn mein Kind spät spricht?

Julia Reyers: Unterschiede sind normal. Extrovertierte Kinder sprechen oft früher, introvertierte brauchen mehr Zeit. Eltern sollten genauer hinschauen, wenn ein Kind mit Blick auf den 3. Geburtstag noch keine einfachen Sätze bildet oder den eigenen Namen nicht sagen kann. Dann können Fachleute unterstützen.

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Welche Alltagsmomente eignen sich für Sprachförderung?

Julia Reyers: Alle. Das nennt sich alltagsintegrierte Sprachförderung. Sprache steckt in jedem Moment – beim Abholen, beim Spielen, beim gemeinsamen Essen. Schon kleine Gespräche über den Tag oder ein kurzes Fingerspiel zwischendurch stärken die Sprachentwicklung enorm. In unseren Sprach-Kitas ist genau das kein Zufall, sondern pädagogisches Konzept.

Mythos & Wahrheit: Die häufigsten Missverständnisse zur Sprach-Kita

❌ Mythos 1: Mehrsprachigkeit verwirrt Kinder.
Wahrheit: Das stimmt nicht. Kinder können mehrere Sprachen gleichzeitig lernen – je früher, desto leichter. Wichtig ist ein klarer Rahmen, zum Beispiel Muttersprache zuhause und Deutsch in der Kita.

❌ Mythos 2: Sprachförderung braucht spezielle Programme.
Wahrheit: Das stimmt nicht. Sprache steckt in jedem Moment. Im Morgenkreis, beim Spielen, beim Essen – genau hier stärkt eine Sprach-Kita die Sprachentwicklung ganz natürlich und nachhaltig.

❌ Mythos 3: Eine Sprach-Kita ist teurer als eine normale Kita.
Wahrheit: Das stimmt nicht. Für Eltern entstehen keine Mehrkosten. Sprach-Kitas sind in der Regel genauso finanziert wie reguläre Kitas.

Unsere Denk mit Sprach-Kitas – wo sind wir für Sie da?

In unseren Denk mit Sprach-Kitas begleiten speziell geschulte Fachkräfte Ihr Kind auf seinem Sprachweg. Wir legen besonderen Wert auf spielerisches Lernen, alltagsintegrierte Sprachförderung und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Folgende Standorte bieten aktuell das Sprach-Kita-Konzept:

Ihr Standort ist nicht dabei? Alle Denk mit Kitas in Bayern und Baden-Württemberg finden Sie auf unserer Website.

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FAQ: Sprach-Kita für Eltern – die wichtigsten Fragen

Was ist eine Sprach-Kita?

Eine Sprach-Kita ist eine Kindertagesstätte, in der zusätzlich zum pädagogischen Team eine speziell ausgebildete Sprachfachkraft tätig ist. Sie begleitet Kinder im Alltag, entwickelt Sprachprojekte, schult das Kita-Team und berät Eltern. Ziel ist eine nachhaltige, alltagsintegrierte Sprachförderung.

Wann sollte ich mir Sorgen machen, wenn mein Kind spät spricht?

Kleine Unterschiede im Sprechtempo sind normal. Eltern sollten genauer hinschauen, wenn ihr Kind kurz vor dem 3. Geburtstag noch keine einfachen Sätze bildet oder den eigenen Namen nicht nennen kann. In solchen Fällen empfiehlt es sich, Fachleute wie die Sprachfachkraft in der Kita oder einen Kinderarzt hinzuzuziehen.

Ab wann kann mein Kind eine Sprach-Kita besuchen?

In der Regel ab dem Kita-Eintrittsalter, also ab ca. einem Jahr. Je früher Kinder begleitet werden, desto leichter fällt ihnen die Sprachentwicklung – frühe Förderung legt das Fundament für alles Weitere.

Was kostet eine Sprach-Kita?

Die Kosten entsprechen denen einer regulären Kita. Für Eltern entstehen keine Mehrkosten. Die aktuellen Preise finden Sie direkt auf den Standortseiten der jeweiligen Denk mit Kita unter dem Bereich Kita-Informationen. 

Wie unterscheidet sich eine Sprach-Kita von einer normalen Kita?

Zusätzlich zum pädagogischen Team begleitet eine Sprachfachkraft Kinder, Eltern und Erzieher:innen aktiv. Das stärkt die Sprachentwicklung im Alltag noch gezielter und mit klarer Fachkompetenz.

Braucht mein Kind besondere Voraussetzungen für die Sprach-Kita?

Nein. Eine Sprach-Kita ist für alle Kinder geeignet – einsprachig, mehrsprachig oder mit sprachlichem Entwicklungsbedarf. Jedes Kind profitiert auf seine eigene Weise.

Wie profitieren Eltern von einer Sprach-Kita?

Eltern erhalten gezielte Beratung durch die Sprachfachkraft, praktische Tipps für zuhause und können die Sprachentwicklung ihres Kindes aktiv begleiten. Dieses Miteinander macht den Unterschied.

Ab wann merke ich erste Fortschritte?

Das ist individuell. Manche Kinder sprechen nach wenigen Wochen deutlich mehr, andere entwickeln sich langsamer. Wichtig ist: In einer Sprach-Kita erleben Kinder täglich Sprache in einem sicheren, förderlichen Umfeld – das führt langfristig zu spürbaren Fortschritten.

Fazit: Warum Sprach-Kitas so wertvoll sind

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Kinder brauchen kein kompliziertes Programm, um Sprache zu entwickeln – sie brauchen Räume, in denen Worte lebendig werden, Fragen willkommen sind und Geschichten ihren Platz haben. Genau das bietet eine Sprach-Kita: alltägliche Situationen, die zu Lernmomenten werden, und Fachkräfte, die Kindern zuhören, sie ermutigen und begleiten.

Für Eltern bedeutet das: Sie müssen nicht alles allein stemmen. In einer Sprach-Kita wird Ihr Kind professionell unterstützt – und Sie bekommen Impulse, wie Sie Sprache auch zuhause spielerisch einbinden können. Ob beim Zähneputzen, auf dem Spielplatz oder am Familientisch: aus jedem Moment kann Sprache wachsen.

Zuletzt aktualisiert: Juni 2026

Ihr Kind soll von gezielter Sprachförderung profitieren? Entdecken Sie unsere Denk mit Sprach-Kitas in Augsburg, München Giesing, München Waldperlach, Schwabhausen, Tutzing und Gilching – und melden Sie sich jetzt für einen Besichtigungstermin an.

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