Weben mit verschiedenen Materialien

Kinder erlernen durch das Weben mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Fertigkeiten. Klassischerweise weben wir mit Wolle, jedoch erklären wir auch eine interessante Technik mit Naturmaterialien.

Die Weberei ist eine der ältesten Techniken der Herstellung textiler Flächengebilde, bei dem mindestens zwei Fadensysteme, die Kette und der Schuss, rechtwinklig verkreuzt werden.

Heute möchten wir ein paar Anregungen geben, die vom klassischen Weben mit Webrahmen und Wolle abweichen.  Der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schon die kleinsten Kinder zeigen großes Interesse an dem „Auf und Ab“!

Ein Naturwebrahmen anzufertigen lässt sich wunderbar mit einem Spaziergang verbinden. Dazu drei bis vier Stöcke zu einem Rahmen zusammenbinden und mit Schnüren bespannen. Gewebt kann mit allem, was uns die Natur zu bieten hat wie zum Beispiel: Gräser, Blüten, Blätter oder Rinde.

  • Aus einem Pappteller entsteht ein kreisrunder Webrahmen. Der eingeschnittene Rand wird mit einer Schnur über Kreuz bespannt. Eine stumpfe Stopfnadel dient als Webnadel.
  • Ein Karton kann ebenfalls zu einem Webrahmen umfunktioniert werden. Dazu werden Löcher in die gegenüberliegenden Kartonwände gestochen. Anschließend einfach ein Garn durchziehen. Gewebt kann mit allem, was der Haushalt hergibt. Wolle, Geschenkand, Stoffstreifen, …

Geschenkideen

Aus Papierflechtblätter lassen sich unterschiedliche Dinge gestalten. So entsteht z. B. ein Lesezeichen in Raketenform, Grußkarten mit individuellen Motiven oder Geschenkkörbchen. Flechtblätter- und Streifen lassen sich ganz einfach aus buntem Papier, Zeitungen und Prospekten herstellen.